ThemengebietSchwerpunkt der Forschungsarbeiten ist der Entwurf und die Architektur eingebetteter Systeme. Unter einem eingebetteten System versteht man dabei ein (Mikro-) Computersystem, das in ein technisches System "eingebettet" ist, das selbst nicht als Computer erscheint. Beispiele hierfür sind die kooperierenden Mikrocomputer in heutigen Kraftfahrzeugen (einige Dutzend in Pkws der gehobenen Klasse), die sehr leistungsfähigen und dennoch sehr sparsamen Mikrocomputer in Mobiltelefonen oder die kostengünstigen Mikrocomputer in Spielekonsolen. Andere Anwendungen, etwa in der Luftfahrt, stellen hohe Anforderungen an die Ausfallsicherheit. AufgabenstellungDie gemeinsame Eigenschaft der eingebetteten Systeme ist ihre fest vorgegebene Aufgabe, die durch das übergeordnete technische System bestimmt ist, also z.B. durch das Kraftfahrzeug. Ganz im Gegensatz zum PC, der sehr unterschiedliche und immer neue Programme ausführen und damit frei programmierbar bleiben soll, darf man ein eingebettetes System auf die Aufgabe spezialisieren. Bei dieser Spezialisierung wird nicht nur die Software und, wenn vorhanden, das Betriebssystem an die Aufgabe angepasst, sondern auch die Hardware, also die Mikrocomputer und die weiteren elektronischen Komponenten eines Systems. Daraus ergeben sich entscheidende Vorteile, die viele Produkte erst möglich machen. Ein Mobiltelefon etwa enthält typisch mehrere Prozessoren, die jeweils auf eine bestimmte Aufgabe abgestimmt sind, wie ein Signalprozessor für den Funkkanal und ein Steuerprozessor für die Bedienung und den Verbindungsaufbau sowie zusätzlich noch spezialisierte Hardware für Teilfunktionen mit sehr hohen Anforderungen etwa im Sender-/Empfangsteil. Die aus dieser "Kooperation" entstehende Leistung ist notwendig weit höher als die eines heutigen PC-Prozessors, dennoch verbraucht das System weniger Leistung, ist leichter und billiger herzustellen. Nur dadurch wurde das Produkt wirtschaftlich und funktionell überhaupt attraktiv. ForschungstrendsArchitektur (A) Entwurf (E) Projekte |
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