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Das Institut vertritt das Gebiet der Datentechnik und Kommunikationsnetze in Elektrotechnik und Informatik. Aufgabe der Datentechnik ist, neben der Weiterentwicklung der Rechnerarchitekturen (Parallelrechner, Neurocomputer), vor allem der Entwurf von Digitalsystemen, d. h. die Verbesserung der Entwurfsproduktivität durch Einsatz von CAD und die Kostenoptimierung. Während die klassische Rechnerindustrie von wenigen U.S.-amerikanischen Firmen dominiert wird, richtet sich in Europa das industrielle Hauptinteresse auf die digitalen Steuerungssysteme (Embedded Control), vor allem auf kompakte Hardware-Software-Systeme, die aus programmierbaren Prozessorkomponenten und festverdrahteten Komponenten bestehen. Diese Systeme bilden das Herz von Industrieelektronik, Fahrzeugsteuerungen, Telekommunikationseinrichtungen, Konsumelektronik und vielen anderen technischen Systemen, wobei eine wachsende Komplexität der Aufgaben und Architekturen zu beobachten ist. Heute werden bereits Parallelrechner-Steuerungssysteme auf engem Raum realisiert mit Verarbeitungsleistungen, die weit jenseits der von heutigen Workstations liegen. Weder Software noch festverdrahtete Hardware allein genügen zum Verständnis und zum Entwurf solcher Systeme. Neueste Entwicklung ist unter der Bezeichnung Hardware-Software-Coentwurf der kombinierte Entwurf von Hardware und Software eines Digitalsystems ausgehend von einer gemeinsamen, abstrakten Systemspezifikation. Dies ist ein Schwerpunkt der Arbeiten am Institut. Dazu gehören Fragen der Prozeßinformatik, wie das Scheduling von Softwareprozessen, Fragen von codeoptimierenden Compilern, die Hardware-Software-Partitionierung und die automatisierte Synthese von Hardware-Automaten und Spezialrechnern (z.B. Signalprozessoren) aus abstrakten Modellen. In Pilotprojekten mit der Industrie werden die entwickelten Verfahren an realen Problemstellungen untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Entwurf und die Programmierung feinkörniger paralleler Systeme. Als eine beispielhafte Anwendung des Systementwurfs werden Digitalsysteme für die experimentelle Raumfahrt entwickelt. Auswahl der VertiefungsrichtungenIm Hauptstudium der Informatik gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten der Vertiefung. Variante A: Technische Informatik, Praktische Informatik, Theoretische Informatik; Variante B: Technische Informatik, Praktische Informatik, Praktische Informatik oder Variante C: Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Praktische Informatik. Als Vertiefungsrichtung Technische Informatik kann den Fällen (A) und (B) der Bereich Rechnerstrukturen gewählt werden. Näheres findet sich in der Studiengangbeschreibung für Informatiker Veranstaltungen im Bereich RechnerstrukturenEs können Vorlesungen im Umfang von mindestens 8 SWS mit einem Praktikum kombiniert werden. Statt mit einem Praktikum ist es nach Absprache auch möglich, die Prüfung mit einem Schein zu einer Vorlesung der Nachrichtentechnik oder der Mikroelektronik zu ergänzen. Bitte wenden Sie sich an Prof. Dr.-Ing. Rolf Ernst zur Beratung über eine bestimmte Fächerkombination. Vorlesungen
Praktika
SeminareAm IDA werden folgende Seminare angeboten. Studentische ArbeitenZu allen angegebenen Arbeitsgebieten werden Studien- und Diplomarbeiten vergeben. Da fast alle Aufgabenstellungen in umfangreiche Projekte eingegliedert sind, finden die meisten Arbeiten in Teams aus mehreren Studierenden und Mitarbeitern statt. |
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