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Anwendung "AAL Wohnungen" gestartet

14.08.2017

Am 14 August 2017 fiel der offizielle Startschuss des Projektes "AAL Wohnungen in Forschung und Praxis". Als eine der wichtigsten 18 Anwendungen der Intelligenten eingebetteten Gebäudetechnik auf der Gebäude-Infrastruktur des BASIS Systems, forschen die Wohnbaugesellschaften Nibelungen Wohnbau und Wiederaufbau zusammen mit dem Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik an Assistenzsystemen für das altersgerechte Wohnen.

"Die Zukunftswohnung": sicher und komfortabel durch Assistenzsysteme

Wie kann die eigene Wohnung zukünftig dazu beitragen, das Leben für uns alle, aber insbesondere für Ältere und Menschen mit Behinderung sicherer und komfortabler zu gestalten? An dieser Frage forschen jetzt gemeinschaftlich die Nibelungen-Wohnbau-GmbH und die Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG. Im Projekt „Die Zukunftswohnung – AAL Wohnungen in Forschung und Praxis“ wird zusammen mit dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig und dem Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und MH Hannover (PLRI) in mehreren Wohnungen intensiv geforscht – und bereits darin gewohnt. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser des Landes Niedersachsen sowie die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH fördern das gemeinsame Projekt der Marktteilnehmer.

„Das Projekt ist eine logische Fortführung unserer historisch gewachsenen Kooperation der Braunschweiger Wohnungs-unternehmen. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen wir Synergien, die unser Selbstverständnis als Genossenschaft unterstreichen“, sagt Torsten Böttcher, Vorstandsmitglied der ›Wiederaufbau‹ eG. Am Ursprung des Forschungsprojekts stehen die Herausforderungen des demografischen Wandels: die älter werdende Bevölkerung stellt neue Anforderungen an Sicherheit, Komfort und medizinische Versorgung, denn im Alter sinkt die Mobilität, das Risiko für Erkrankungen und die Anzahl der Alleinlebenden steigen. Dennoch ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu führen, ist ein zentrales Zukunftsthema. Die Kernanforderung: Privater Wohnraum muss zunehmend mehr bieten als „nur“ Barrierefreiheit und mehr als „Smart Home“. Gefragt sind altersgerechte Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living, AAL), die zusätzlich Sicherheit und gesundheitliche Unterstützung im Alltag bieten. Dazu gehören neben intelligenter Licht-, Strom- oder Heizungssteuerung vor allem Meldesysteme und Sensorik, die die privaten vier Wände zum diagnostisch-therapeutischen Raum werden lassen: die Wohnung wird dritter Gesundheitsstandort neben Kliniken und Arztpraxen. „Assistierende Gesundheitstechnologien werden zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Auch im aktuellen Siebten Altenbericht der Bundesregierung wird die Bedeutung solcher Assistenzsysteme für das selbstständige Wohnen hervorgehoben und empfohlen, solche Systeme für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen und in das Leistungsrecht der Kranken- und Pflegekassen aufzunehmen“, erklärt Prof. Dr. Reinhold Haux vom PLRI.

Einweihung

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17.11.2016

Sechs schlaue Studierendenbuden eingeweiht Neue Forschungswohnungen für intelligente eingebettete Gebäudetechnik

In sechs automatisierten Forschungswohnungen entwickeln und erforschen Studierende und Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig künftig Technologien für das Wohnen der Zukunft. Institute der TU Braunschweig und die Nibelungen-Wohnbau-GmbH haben die Apartments dazu mit intelligenter, eingebetteter Gebäudetechnik ausgestattet. Ihr Ziel ist es, das Wohnen sicherer, praktischer, energieeffizienter, wirtschaftlicher und komfortabler zu gestalten. Studierende, die an den Projekten mitarbeiten, werden dort einziehen. So können sie die eigenen Anwendungen direkt im Alltag selbst erproben.

Ein Haus mit sechs Apartments, ausgestattet mit insgesamt 600 Kleinstrechnern, verbaut in Steckdosen, Lichtschaltern und Sensoren für Temperatur, Luftqualität und Feuchtigkeit, in jedem einzelnen Raum: Das ist die Forschungsumgebung, in der Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Braunschweig Technologien, Anwendungen und Konzepte für das Wohnen der Zukunft erforschen und entwickeln werden. Die Rechner sind über ein einziges Kabel verbunden, das vom Keller bis zum Dach reicht. Die Technik, die daran angeschlossen ist, verbraucht insgesamt für das gesamte Haus nicht mehr Strom als eine Zimmerlampe. Sie wird mit einer Software betrieben, wie sie sonst nur in der Luft- und Raumfahrttechnik zu finden ist. In den vergangen zwei Jahren stattete das Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Kooperation mit der Nibelungen-Wohnbau-GmbH die Wohnungen mit der erforderlichen Infrastruktur aus. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit zwei Millionen Euro gefördert.

Die Möglichkeiten der intelligenten eingebetteten Gebäudetechnik teilen sich in über 17 verschiedene Anwendungsbereiche auf. Sie reichen vom sicheren Wohnen, wie etwa dem Schutz vor Einbruch, Feuer oder Wasserschäden, über Fragen des komfortablen und assistierten Wohnens, unter anderem für ältere und pflegebedürftige Menschen, bis hin zu neuen Technologien für die Wartung und den energieeffizienten und wirtschaftlichen Betrieb eines Wohnhauses. Die Forscherinnen und Forscher wollen allerdings noch einen Schritt weiter vor die eigene Haustür gehen: Denn die Wohnungen sollen an ein intelligentes Stromnetz angeschlossen werden, mit dem selbsterzeugte Energie mit den Nachbarn und mit dem ganzen Stadtteil geteilt werden kann.

Stimmen zur Einweihung

Prof. Ulrich Reimers, Vizepräsident für Strategische Entwicklung und Technologietransfer der TU Braunschweig: „Die neuen Forschungswohnungen sind ein eindrucksvoller Beleg für die langjährige erfolgreiche Arbeit der Elektroingenieure und Medizininformatiker unserer Universität. Als Forschungsplattform bieten sie die richtige Grundlage, um kluge Lösungen für das Wohnen in der Stadt der Zukunft zu entwickeln.

Rüdiger Warnke, Vorsitzender Nibelungen-Wohnbau-GmbH: „Als einer der größten Anbieter für studentisches Wohnen in Braunschweig sind wir stolz, sechs Forschungswohnungen ihren neuen Bewohnern zu übergeben und sind gespannt auf die Ergebnisse, die hier erzielt werden.

Dr. Carola Reimann MdB, Abgeordnete des Wahlkreises Braunschweig: „Ich als Politikerin, deren Ressort auch die Seniorenpolitik ist, halte intelligentes Wohnen, wie es an der TU Braunschweig erforscht wird, für besonders zukunftsweisend, da es das Potential hat, besonders den Alltag von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung deutlich zu erleichtern. Im neuen Versuchshaus der TU betreiben junge Studenten und Nachwuchswissenschaftler Forschung zum zukünftigen Nutzen der älteren Generation. Das ist nicht nur wissenschaftlich Spitze, sondern verdient auch unter sozialen Gesichtspunkten höchste Anerkennung.

 

Foto: TU    (v.l.) Prof. Ulrich Reimers, Vizepräsident für Strategische Entwicklung und Technologietransfer der TU Braunschweig, Rüdiger Warnke, Vorsitzender Nibelungen-Wohnbau-GmbH, Dr. Carola Reimann MdB, Abgeordnete des Wahlkreises Braunschweig, Dr. Harald Schrom, Projektleiter.

 

 

 

RTL TV

17.11.2016 - RTL nord - 18:00

Süddeutsche Zeitung

Weitere Pressemeldungen in:

Frankfurter Allgemeine: 02.Dez.2016, Seite I3

Hannoversche Allgemeine Zeitung: 18.11.2016, Seite 6

Hamburger Abendblatt   http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article208738031/Studenten-forschen-im-vernetzten-Haus.html[EXTERNAL]

Bremer Nachrichten

Cellesche Zeitung

Oldenburgische Volkszeitung

Kreiszeitung Wesermarsch

Ostfriesische Nachrichten

15.11.2016 | Presseinformation

Sechs schlaue Studentenbuden für das Wohnen der Zukunft

--> magazin.tu-braunschweig.de/pi-post/presseinladung-einweihungsfeier-fuer-intelligentes-haus/[EXTERNAL]
In sechs Forschungswohnungen können Studierende und Nachwuchswissenschaftler 
der Technischen Universität Braunschweig Technologien für das Wohnen der Zukunft
entwickeln. Ab sofort steht ihnen ein komplett vernetztes Haus als Forschungsplattform
für intelligente, eingebettete Gebäudetechnik zur Verfügung. Fünf von ihnen werden
in das das Haus einziehen und vor Ort an Forschungsprojekten arbeiten.
Das Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der TU Braunschweig und 
die Nibelungen-Wohnbau GmbH laden zur Einweihung der neuen Forschungsplattform
für intelligente eingebettete Gebäudetechnik im Beisein der Bundestagsabgeordneten
Dr. Carola Reimann MdB ein. Es besteht die Möglichkeit, die sechs neuen Forschungswohnungen
zu besichtigen, die ersten Bewohner kennen zu lernen und sich über die geplanten Projekte
zu informieren.
 
 
Kontakt
Projektinitiator und Projektleiter:
Dr. Harald Schrom
Telefon: +49 531 391 5290
Telefax: +49 531 391 4587
Web : www.ida.ing.tu-bs.de/home/mitarbeiter/schrom/[EXTERNAL]
E-Mail : schrom(at)ida.ing.tu-bs.de
Raum : 1202
Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze
Hans-Sommer-Straße 66
38106 Braunschweig
Instituts-Anschrift:
Hans-Sommer-Straße 66
38106 Braunschweig

Fon: (0531) 391-3734
Fax: (0531) 391-4587
sekretariat(at)ida.ing.tu-bs.de

Anschrift AG Prof. Jukan:

Hans-Sommer-Straße 66
38106 Braunschweig

Fon: (0531) 391-5286
Fax: (0531) 391-5296